Griechenlands farbenfrohe Vielfalt

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ein Interview mit

Tanja Leopold – Produktmanagement

Du warst in diesem Jahr Ende Mai auf Vorreise in Griechenland. Was hast du dabei erlebt? Wie muss man
sich eine solche Reise vorstellen? Ist Griechenlands farbenfrohe Vielfalt so beeindrucken gewesen?

Du warst in diesem Jahr Ende Mai auf Vorreise in Griechenland. Was hast du dabei erlebt? Wie muss man sich eine solche Reise vorstellen?

Bevor wir neue Ziele in unser Portfolio aufnehmen, möchten wir uns gern selbst ein Bild von einer Destination machen. Bei diesen Reisen geht es in erster Linie darum, dass wir die Region selbst kennenlernen und das Potenzial für unsere Reisegäste einschätzen. Wir arbeiten vor Ort mit einheimischen Agenturen zusammen, die die Region und deren Gepflogenheiten bestens kennen. Auf diesen Reisen gehen wir praktisch auf Informationstour gemeinsam mit der örtlichen Agentur.

Die Touren sind alles andere als Urlaub. In knapp 6 Tagen bin ich mit de Agenturchef knapp 3000 km durch Griechenland gereist. Wir haben dabei 21 Hotels besichtigt und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Schnelldurchlauf erkundet.  Die Tage sind lang und intensiv – aber absolut interessant.

Du warst Ende Mai dort. War es dort sehr warm?

Ich fand die Reisezeit super für Entdeckungen und Besichtigungen. Die Temperaturen lagen durchschnittlich bei 25 Grad. Im Süden war es etwas wärmer – aber immer noch nicht zu heiß für Besichtigungen. Trotzdem sollte man immer an Sonnenschutz denken. Griechenlands farbenfrohe Vielfalt hat mich neben den angenehmen Temperaturen direkt begeistert.

Wie kann man sich die Hotels im internationalen Vergleich vorstellen?

Wir haben eine breite Palette an verschiedenen Hotels angesehen. Gerade in Thessaloniki und Athen gibt es mittlerweile viele sehr moderne Designhotels mit eindrucksvollen Dachterrassen. Allerdings sind Übernachtungen in solchen Häusern auch keine Schnäppchen.  Für unsere Rundreisen haben wir gute Mittelklassehotels ausgewählt, die sich aber natürlich untereinander unterschieden. Viele der Hotels haben einen Pool, in dem man am Nachmittag gute Abkühlung finden kann. Bei der Wanderreise greifen wir auch auf familiengeführte 3-Sterne-Hotels zurück, die sich aber vor allem durch die Herzlichkeit der Besitzer und die Lage auszeichnen. Das Abendessen und Frühstück wird in den größeren Hotelanlagen häufig als Buffet gereicht. Die Hotelanlage Alexandros Palace hat einen sehr schönen gepflegten Privatstrand zu bieten. Interessant fand ich, dass viele Badezimmer noch mit Badewanne ausgestattet sind – das ist mir in anderen Regionen lange nicht mehr so aufgefallen

Apropos Essen – was hast du am liebsten gegessen?

Griechischer Salat ist mein großer Favorit. Und ich fand es interessant, wie die Griechen selbst essen. Die Griechen bestellen sich in Restaurants oft einen großen Salat und andere Vorspeisen oder Hauptgerichte und stellen diese in die Mitte ihres Tischs und probieren alle davon. Die Hotels bieten Buffets, die neben griechischen Speisen auch internationale Kost anbieten. Ich selbst mag zum Frühstück neben griechischen Joghurt mit Honig und Obst auch die Blätterteigtaschen, die mit Käse oder Spinat gefüllt sind. Unterwegs ist ein Gyros Pita ein willkommener Snack. Neben diversen Salaten gibt es häufig auch deftige Fleischgerichte oder Fisch. Verhungern wird in Griechenland definitiv niemand.

Was hat dich überrascht?

Griechenland begeistert mit einer atemberaubenden Mischung aus sattem Grün und lebendigen Farben. Von den üppigen Wäldern und malerischen Olivenhainen bis hin zu den strahlend weißen Häusern und dem tiefblauen Meer – das Land bietet ein unvergleichliches Farbspiel. Ob du durch die engen, blumengeschmückten Gassen auf den Kykladen schlenderst, die farbenprächtigen Märkte in Athen erkundest oder die leuchtenden Sonnenuntergänge über der Ägäis genießt – Griechenlands farbenfrohe Vielfalt spiegelt sich in jedem Winkel wider. In diesem Reisebericht nehmen wir dich mit auf eine Entdeckungstour durch die schönsten und buntesten Seiten Griechenlands und zeigen dir, warum das Land mehr ist als nur ein Ziel für Badeurlaub.

Was war dein „Magic Moment“ der Reise?

Mein magischer Moment der Reise war zweifellos meine Besichtigung in Delphi. An diesem Tag erwartete uns ein sehr langes Programm und daher beschloss ich, dass ich Punkt 8.00 Uhr an dem Kassenhäuschen der Ausgrabungsstätte bin. Ich hatte das unglaubliche Glück, dass ich ganz allein in der Anlage war und Delphi ohne Menschen besichtigen und genießen konnte. Die Stille, die fantastische Aussicht und die eindrucksvollen Ruinen waren einfach überwältigend. Allein schon die spektakuläre Lage auf 700m am Fuße des Gebirges Parnass beeindruckte mich zutiefst.

Was muss man als Reisegast beachten?

Ich empfehle auf jeden Fall bequeme Schuhe. Die Besichtigungen in den Städten/ Dörfern und antiken Stätte sind überwiegend zu Fuß und oft ist man auf Pflaster unterwegs.

Wie kann man sich als Reisegast vor Ort verständigen?

Sprache in Griechenland ist Griechisch. Da das Land aber seit jeher vom Tourismus lebt, kann man sich gut in Englisch verständigen. Sie müssen also nicht zwingend griechisch lernen 😊 Mit Glück wird in einigen Hotels auch Deutsch gesprochen. Während der Rundreisen werden Sie durch

Wo würdest du noch einmal länger verweilen wollen?

Zum Wandern würde ich gern noch einmal zum Olymp zurückkehren wollen, der wirklich eine Vielzahl an Wanderrouten mit fantastischen Aussichten und Schluchten zu bieten hat. Und natürlich laden die einsamen Buchten Chalkidikis zum Seele baumeln lassen ein. Wenn ich mir es so recht überlege, könnte ich mich gleich auch direkt wieder in eine einfache gemütliche griechische   Taverne beamen.

Was hättest du gern aus Griechenland mit nach Hause gebracht?

Das ist eine schwere Frage. Natürlich gab es für die Kollegen im Büro Baklava, eine verführerische Süßspeise. Manchmal wünschte ich mir hier in Deutschland ein Stück griechische Mentalität. Die Griechen sind ein sehr herzliches und gastfreundliches Volk. Die Familie hat hier oberste Priorität und man hilft sich noch gegenseitig. In den vergangenen Jahren haben die Griechen harte Zeiten durchlebt – aber man jammert nicht, sondern man macht das Beste daraus. Man genießt auch mal das Leben und blickt in viele lächelnde Gesichter 😊.

Worauf warten Sie noch? Lassen Sie uns gemeinsam dieses facettenreiche Griechenlands farbenfrohe Vielfalt erkunden!

Ihre Tanja Leopold

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